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Wie unser Zuhause 2035 heizen wird

Wie unser Zuhause 2035 heizen wird

Erneuerbare Energien, Digitalisierung und gesetzliche Vorgaben verändern die Haustechnik in Einfamilienhäusern grundlegend. Die fossile Ära endet.

Wie heizt ein typisches Einfamilienhaus in zehn Jahren? Diese Frage beschäftigt nicht nur Hausbesitzer, sondern auch uns Elektro-Experten. Die Zeit der Gas- und Ölheizungen läuft ab. Aktuelle Gesetze fordern bereits jetzt einen hohen Anteil erneuerbarer Energien für Neubauten.

Die Wärmepumpe setzt sich durch

Wärmepumpen dominieren künftig den Markt. Sie wandeln Umweltwärme fünfmal effizienter in Heizenergie um als herkömmliche Systeme. Während Gas- und Ölheizungen maximal einen Wirkungsgrad von 100 Prozent erreichen, schaffen moderne Wärmepumpen bis zu 500 Prozent. Die Zahlen sprechen für sich: Fossile Brennstoffe haben kaum eine Zukunft.

Das novellierte Gebäudeenergiegesetz schreibt bereits vor: Jede neue Heizanlage muss zu mindestens 65 Prozent mit erneuerbaren Energien betrieben werden. In Österreich müssen bis 2035 alle Kohle- und Ölkessel getauscht werden.

Welche Alternativen gibt es?

Neben Wärmepumpen bieten sich mehrere klimafreundliche Heizsysteme an:

  • Fernwärme (besonders in dicht besiedelten Gebieten)
  • Biomasseheizungen (Pellets, Biogas)
  • Solarthermie (in Kombination mit anderen Systemen)
  • Hybridlösungen (mit zentralem Wärmespeicher)

Bestehende Anlagen dürfen zwar weiter betrieben werden, aber mit steigenden CO2-Preisen ab 2027 verteuern sich fossile Brennstoffe weiter. Allein in den letzten zehn Jahren haben sich die Preise für Öl und Gas nahezu verdoppelt.

Smart vernetzt statt einzeln gesteuert

Die Haustechnik erlebt einen tiefgreifenden Wandel durch Digitalisierung und Automatisierung. Intelligente Systeme vernetzen künftig Heizung, Lüftung und Stromverbrauch. So lassen sich Energieflüsse optimal steuern und Überlastungen im Stromnetz vermeiden.

Das Energiewirtschaftsgesetz regelt bereits, wie steuerbare Verbrauchseinrichtungen genutzt werden können. Die Kombination aus erneuerbaren Energien und smarter Steuerung macht Häuser effizienter und umweltfreundlicher.

Die Treibhausgasneutralität im Gebäudesektor soll spätestens 2045 erreicht werden. Wer heute in zukunftssichere Haustechnik investiert, schützt sich vor steigenden Energiekosten und leistet einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz.

Haben Sie Fragen zur Zukunft Ihrer Haustechnik? Als Elektrofachbetrieb beraten wir Sie gerne persönlich zu den besten Lösungen für Ihr Zuhause.

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